|
- Allgemein -
- RSG-Hamburg -
- Kartsport -
- Automobilsport -
- Die Strecken -
- Multimedia -
- Interaktiv -
|
|
| R S G - H a n s a - P o k a l - R e n n e n 2 0 0 4 |
|
Veranstaltung vom 21.05. - 23.05.2004 |
|
Im zehnten Jahr sind wir bereits in Assen zu Gast. Genau am 9. Mai 1995 fand hier das erste Automobilrennen auf dieser schönen - sonst nur für Motorradrennen berühmten Rennstrecke statt. Auch damals waren wir der Veranstalter. Also ein Grund, ein wenig zu feiern, aber auch zu Danken. Hier ganz besonders den Vorständen der Stiftung für eine immer faire Partnerschaft und natürlich auch dafür, das durch Mut und Augenmaß dieser Circuit zu einer der schönsten Rennstrecken Europas ausgebaut wurde.
Zur Jubiläums-Veranstaltung im Mai 2004 waren diesmal die Beru Top 10 bei der RSG zu Gast.
Am Start waren diesmal unter anderem der Recaro Formel 3 Cup, der Formel Renault Cup, der Renault Clio Cup sowie die Dutch Supercar Challenge.
Das RSG-Hansa-Pokal-Rennen wurde diesmal sogar LIVE im DSF übertragen! Den Zuschauern wurden 13 wirklich spannende Rennen mit spektakulären Szenen und spannenden Duellen geboten.
Für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung möchten wir uns noch einmal bei allen Helfern recht herzlich bedanken.
|
|
Formel 3: Timo Lienemann heißt der Sieger des zweiten Laufs zum RECARO Formel-3-Cup am 23. Mai in Assen. Bastian Kolmsee und Franz Schmöller begleiteten den 19-Jährigen bei seinem ersten Besuch auf der obersten Stufe des Podests. Jan Seyffarth und Thomas Holzer schieden nach einem Startunfall früh aus dem Kampf um den Sieg aus.
Bei sonnigem Wetter und trockener Strecke kam Thomas Holzer gut von seinem zweiten Startplatz los, doch schon in der ersten Kurve wurden seine Hoffnungen auf den ersten Sieg begraben. Der Augsburger kollidierte mit Jan Seyffarth, konnte sich aber am Ende des Feldes einreihen und immerhin bis auf Platz acht vorarbeiten. Seyffarth humpelte mit seinem havarierten Dallara F302-Renault noch bis in seine Box, um den dort abzustellen.
Die Führung übernahm nach dem Crash der beiden Frontrunner vorerst Franz Schmöller, doch Bastian Kolmsee und Timo Lienemann verwiesen ihn innerhalb von drei Runden auf den dritten Platz. Zu diesem Zeitpunkt war Michael Devaney schon Fünfter. Der Ire von JB Motorsport musste das Rennen aus der letzten Startreihe aufnehmen, denn im Zeittraining durfte er wegen eines Getriebeschadens nur zuschauen. Hinter dem in den Niederlanden aufgewachsenen Chinesen Ho-Pin Tung sollte seine Aufholjagd jedoch ein Ende nehmen, auch wenn Tung gerade einmal 0,156 Sekunden schneller war. Zumal der neue Leader im RECARO Formel-3-Cup wusste, dass sein ärgster Widersacher Jan Seyffarth schon aus dem Rennen war.
Vorne zog Timo Lienemann im fünften Umlauf am führenden Bastian Kolmsee vorbei und legte gleich ein paar Meter zwischen sich und den gelb-blauen Dallara F302-Opel von Kolmsee. Nach 20 Runden feierte Lienemann seinen ersten Sieg im RECARO Formel-3-Cup. Der Rookie ist damit der vierte Gewinner in dieser Saison und gleichzeitig nun Zweiter in der Gesamtwertung. Auf Michael Devaney fehlen ihm noch sieben Zähler.
In der Schlussphase wurde es im vorderen Mittelfeld noch einmal spannend. Neben dem Devaney-Tung-Duell boten Marcel Leipert und Jochen Nerpel Spannung. Leipert verlor den Anschluss an Ho-Pin Tung nach einem Ausritt in die Wiese und hatte fortan Jochen Nerpel im Heck. Beide trennten auf der Ziellinie gerade einmal 0,257 Sekunden.
|
|
Seat Leon Supercopa: Marcel Laseé gewinnt den ersten Lauf des SEAT Leon Supercopa in Assen. Peter Terting holt sich am Sonntag seinen zweiten Laufsieg.
Die Zuschauer, die zum 3. und 4. Rennen im SEAT Leon Supercopa auf den TT-Circuit van Drenthe ins niederländische Assen gekommen waren, erlebten gleich zweimal atemberaubenden Motorsport. Peter Terting (Kempten) vom Team Abt Sportsline am Sonntag und Marcel Lassé (Düsseldorf), für das Team von HG Müller unterwegs, hießen jeweils die Sieger. In der Gesamtwertung nach vier Wertungsläufen führt Terting mit 76 Punkten. Thomas Marschall (Eggenstein), der in beiden Läufen lange geführt hatte, aber schließlich „nur“ die Plätze fünf und vier herausfahren konnte, folgt auf Gesamtrang zwei (57). Sebastian Stahl (Neunkirchen), am Samstag nach einer spektakulären letzten Runde noch auf Platz drei nach vorne gefahren, folgt auf Gesamtrang drei (44).
Der 20-jährige Terting, der nach seinem zweiten Platz vom Samstag am Sonntag von Startplatz fünf ins Rennen gegangen war, holte mit zunehmender Renndistanz immer weiter auf und war nach 25 Rennminuten weder von seinem Teamkollegen Andreas Kolb (Framersbach), noch von Marcel Lassé zu schlagen. "Nach fünf Runden lag das Auto so neutral, wie ich mir das vorgestellt hatte", meinte der strahlende Sieger. Profitiert hatte Terting außerdem vom Fahrfehler eines Thomas Marschall, der nach zwei Dritteln der Renndistanz in der Schikane vor Start und Ziel auf dem dort liegenden Dreck den Bremspunkt verpasste und abseits der Strecke mächtig Staub aufwirbelte. Laseé seinerseits setzte sich hinter Daniel Bauer (Filderstadt/GAG Racing) fest und machte mächtig Druck. In der vorletzten Runde zeigte die kluge Taktik des jungen Düsseldorfers Wirkung. Bauer bezahlte einen Fahrfehler mit dem Ausritt ins Kiesbett.
Schon der erste Lauf hatte die Zuschauer mit spektakulären Tür-an-Tür-Kämpfen und großem Motorsport förmlich von den Sitzen gerissen. Fünf Minuten vor dem Start hatte es zu Regnen begonnen. Alle Teams entschieden sich für die Yokohama-Regenreifen. Nach einem Start, den die Fahrer äußerst diszipliniert absolviert hatten, konnte sich Polesetter Thomas Marschall bereits in der ersten Runde deutlich vom restlichen Starterfeld absetzen. Sein Vorsprung vor der
Verfolgergruppe mit Florian Stoll, Daniel Bauer, Marcel Laseé, Peter Terting und Florian Gruber betrug zeitweise mehr als fünf Sekunden. Während Marschall einsam seine Runden zog, zeigten die Youngster beim Kampf um die Podiumsplätze Motorsport vom Feinsten. Laseé und Terting setzten sich schließlich durch und eröffneten die Jagd auf Marschall. Der Eggensteiner brach förmlich in Runde elf ein und verlor rund zwei Sekunden auf seine Verfolger. In der vorletzten Runde waren Terting und Laseé dran. Seite an Seite schossen die drei Führenden die Start- und Zielgerade entlang. In der Querspange griff Terting an und fuhr Rad-an-Rad mit Marschall, der seinerseits dagegenhielt und den Angriff abzuwehren versuchte. Lachender Dritter war schließlich Marcel Laseé, der die Situation eiskalt ausnutze und an seinen Kontrahenten vorbeiziehen konnte. Auf den letzten Metern konnte sich auch noch Florian Gruber mit einem spektakulären Zielsprung an Marschall vorbeiarbeiten. Ähnlich wie nach dem Zweikampf Terting gegen Marschall profitierte diesmal Sebastian Stahl (HG Müller), der sich so den dritten Podestplatz holte. |
(Quelle: www.top10sport.de) |
|
|
|
|