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Alle Trainings- und Rennergebnisse findet Ihr auf der Hompage von mylaps.com.

Holländische Wasserspiele in Assen (18. - 20. August):

Noch am Morgen schien die Sonne über Assen und das Feld des ADAC GT Masters machte sich berechtigte Hoffnungen auf ein Rennen im Trockenen. Doch pünktlich zum Mittag zog der Himmel zu und bedachte die Rennstrecke samt Umgebung mit reichlich Regen. Nachdem der Ford GT von Heyer / Hennerici aufgrund des Unfalls vom Samstag seine zweite Startposition nicht einnahm, teilten sich Christopher Haase (#1 Lamborghini) und Jan Lammers (#11 Lamborghini Gallardo) die erste Startreihe. Von dort aus kontrollierten sie auch sofort den zweiten Lauf des ADAC GT Masters an diesem Wochenende. Lammers versuchte von Beginn an Druck auf Haase aufzubauen, musste aber nach einigen Runden mit ABS Problemen zurück stecken.

Dahinter reihten sich Adam Lacko (#52 MM Corvette), Tim Bergmeister (#15 Mühlner Porsche), Philippe Dumas (#51 Hexis Aston Martin) und Jiri Skula (#31 MM Corvette) auf. Einen schlechten Start hatte Sebastian Asch erwischt, der bis auf Rang 13 zurück fiel. Im Gegenzug rückte Manuel Lauck bis auf Position 9 vor. Korrigiert wurde das Ergebnis ab der dritten Runde. Asch arbeitete sich langsam nach vorne, der #28 Porsche fiel auf P13 zurück. Ein interessantes Grüppchen bildete sich auf den Plätzen 4 bis 7 hinter Lacko, der im luftleeren Raum zwischen Lammers und Bergmeister fuhr. Dazu gesellte sich Michel Bleekemolen Im #16 Mühlner Porsche. Der Viererpulk rückte intern immer näher zusammen uns sorgte für ausgezeichnete Unterhaltung. Skula und Dumas übertrieben es jedoch mit der Nähe und verabschiedeten sich in Runde 7 mit Drehern aus der Gruppe. Während Dumas zügig weiter fahren konnte, verlor Skula eine ganz Runde im Kies. Christian Hohenadel profitierte davon und rückte auf Rang 6 hinter den beiden Mühlner Porsche vor. Hinter sich befand sich bereits Sebastian Asch im ARGO Gallardo. Der junge Schwabe fuhr zu diesem Zeitpunkt die zweit-schnellsten Runden im Feld.

Lediglich Haase an der Spitze war schneller und lag inzwischen 4,3 Sekunden vor Lammers. Doch nicht nur die ersten Positionen zeigten sich auseinander gezogen, auch die Boxenstopps wurden diesmal über den gesamten verfügbaren Zeitraum von 14 Minuten angetreten. Auf den ersten drei Positionen änderte sich nichts, die Abstände wuchsen dabei noch an. Von Thurn und Taxis bekam in Runde 18 30,5 Sekunden Vorsprung auf Ritskes in der #11 angezeigt, der wiederum ein Polster von 15 Sekunden auf Vojtech in der #52 Corvette hatte. Frank Stippler übernahm den Porsche mit der #15 und machte Jagd auf das Podium. Teamkollege van de Laar dagegen riskierte ausgangs der Schikane zu viel, drehte sich und schlug mit der Front in die Boxenmauer ein. Zwar setzte der Niederländer die Fahrt noch einmal fort, musste aber später mit rauchendem Triebwerk aufgeben.

Sechs Runden vor Schluss hielt das Publikum noch einmal den Atem an, als Oliver Mayer in der #18 durch den Kies der Schikane räuberte und sich Michel Frey (#29 Aston Martin) zeitgleich an selber Stelle drehte. Nur um Haaresbreite verfehlten sich die beiden GT Fahrzeuge und konnten das Rennen wieder aufnehmen. Den Sieg holten sich jedoch erneut Christopher Haase / Albert von Thurn und Taxis nach 29 Runden auf dem TT Circuit Assen vor ihren Teamkollegen Marius Ritskes / Jan Lammers und Adam Lacko / Stepan Vojtech in der MM Racing Corvette.

Bericht www.gtmasters.org

Fotos Nr. 15-80 © Wouter ter Veld
Alle Fotos können auf der Homepage www.wouterterveld.nl bestellt werden.

        
          
          
          
          
          
          
          

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