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Freitag, 06. November 2009, 16:21 Uhr

Bericht in den Lübecker Nachrichten

Klein Wesenberg/Bad Oldesloe – Tim Schröder aus Klein Wesenberg ist 21 Jahre jung und seit kurzem Deutscher Meister im Kartrennfahren. Unter anderem ist er schon gegen Stars wie Sebastian Vettel oder Jos Verstappen angetreten.

„Wenn man aktiv Rennsport betreibt und dabei auch noch erfolgreich ist, will man schon ganz oben mitmischen“, sagt Tim Schröder. Für den 21-jährigen Azubi zum Automobilkaufmann heißt das, er würde gern in der höchsten Rennklasse, der Formel 1, fahren. Und dieser Traum ist keine Utopie: Der Klein Wesenberger wurde vor wenigen Wochen auf der Rennbahn in Hahn (Hunsrück) Deutscher Meister bei der ADAC Kart Bundesmeisterschaft.

Tim Schröder wurde schon mit Benzin im Blut geboren. Vater Lorenz (57) ist Kfz-Meister und betreibt ein Fiat-Autohaus mit Werkstatt in Bad Oldesloe. Der motorsportbegeisterte Vater nannte seinen Sohn Tim Alain Schröder. So steht es auch im Pass des 21-Jährigen. Den Namen Alain leitete Vater Lorenz von Formel -1-Legende Alain Prost ab.

Schon seit seinem achten Lebensjahr ist Tim Schröder vom Rennsport fasziniert. Damals begann er mit dem Kartfahren auf einer Bahn in Lübeck. Und es war nur logisch, dass Tim schon kurz nach seinen ersten Fahrten im Leihkart in den Verein „Kart-Club Monte Carlo“ in Lübeck eintrat. Dort konnte er einmal in der Woche trainieren. Doch nach zwei Jahren war ihm das zu wenig. Tim hatte ein Rennkart gesehen und ihm wurde sofort klar: „So ein Kart muss ich haben.“ Im Jahr 1999 bekam er seinen ersten „Rennwagen“. Kostenpunkt: 7000 D-Mark (heute muss man schon 7000 Euro dafür hinlegen). Und wie es sich für einen Kartfahrer gehört, schraubt Tim Schröder auch selbst an seinem Fahrzeug. Mittlerweile zählt Schröder ein Renn-, ein Fun- und ein Schaltkart zu seinem Fuhrpark. „Da gibt es immer etwas zu schrauben, zu reparieren oder zu verbessern“, sagt Schröder. Für Diskobesuche oder Kinoabende bleibt kaum Zeit.

Immer dabei ist Vater Lorenz, der auch stets mit seinem erfolgreichen Sohn auf Tour geht. Im Werkstattwagen mit Wohnwagenanhänger dahinter sind die beiden etwa 15 000 bis 20 000 Kilometer im Jahr unterwegs. Und sogar Freundin Wiebke (21) fährt zu den Rennen mit, wenn sie Zeit hat. Angst um ihren Schatz hat sie nicht. Im Gegenteil: Die 21-Jährige dreht ab und zu auch gern mal ein paar Runden im Kart.

Ein Spaß ist das Ganze aber nicht: Bei den Kart-Rennen ist Tim Schröder schon gegen heutige Rennstars wie Sebastian Vettel oder Jos Verstappen angetreten. Und auch Michael „Schumi“ Schumacher sehe man seit seinem Rücktritt wieder häufiger bei Kartrennen. Allerdings ist Schröder noch nicht gegen ihn gefahren. Wie gut der junge Stormarner seinen Sport beherrscht, wissen inzwischen auch die durchaus wichtigen Leute im Rennsport. Schröder hat schon bei einigen Formel-Teams Testfahrten absolviert und stets waren die Profis begeistert.

Doch eine Profikarriere kostet im Motorsport viel Geld. Um in einer Formel-Klasse zu fahren, muss man als Fahrer entweder einen potenten Sponsor oder eine hohe sechsstellige Summe mitbringen. Da reichen die vielen Erfolge von Tim Schröder – wie zum Beispiel norddeutsche Meistertitel oder Erfolge in der Tourenwagenklasse beim Dacia-Logan-Cup – alleine nicht. Auch der jetzt eingefahrene Titel des Deutschen Meisters bringt ihn noch nicht ins Formel-1-Cockpit.

Aber er bringt Tim Schröder seinem Traum ein wenig näher. Wenn jetzt auch noch ein großer Sponsor anklopfen würde . . . Vielleicht mischt dann ja bald ein Klein Wesenberger die große Rennsportszene auf. Schröder möchte Rennfahrer wie Sebastian Vettel und Nick Heidfeld jedenfalls nicht nur an den Kartstrecken treffen. Er würde sie lieber im Rückspiegel sehen – in einem Formel-1-Auto.

 

Dienstag, 06. Oktober 2009, 17:37 Uhr

Bundesendlauf 2009 in Hahn

Die RSG- Hamburg Jugendgruppe hat 3 Bundessieger und einen 3. Platz eingefahren!

Wir gratulieren unseren Bundessiegern:

Luca Schulz ICA Junioren, Tim Schröder ICA Senioren,
Benett Ivens X30 und für den 3. Platz Sina Marlen Appel ICA Senioren!

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Winfried Appel

 

Dienstag, 22. September 2009, 16:47 Uhr

8. und letzter Lauf zum NAKC in Embsen

Der letzte NAKC-Lauf, ausgerichtet vom KRC-Schleswig-Holstein am 13.09.2009, in Embsen brachte die Entscheidung im NAKC.

ICA Junioren

Die als Trainings zu sehenden Clubmeisterschafts-Rennen am Samstag verliefen sehr positiv und Marvin Lewczuk konnte den 2. Platz in der Tageswertung einnehmen, obwohl hier die leistungsstärkeren KF3-Fahrer mit gewertet wurden.

Am darauf folgenden Sonntag bei der NAKC- Veranstaltung zeigte Marvin eine tolle kämpferische Leistung.

Im ersten Rennen arbeitete sich Marvin Runde für Runde nach vorne und überholte nach einem spannenden Zweikampf seinen Konkurrenten. Der Druck von hinten war heftig und in der letzten Linkskurve wurde noch ein Überholmanöver versucht, Marvin konnte aber seinen 1. Platz halten und siegte in seiner Klasse!

Heftige Regenschauer setzten vor dem zweiten Rennen ein. Der Start verlief bedingt durch die KF3-Fahrer nicht so wie erwartet und Marvin musste von hinten aufholen. Er konnte sich auf der nassen Strecke gut behaupten, nach vorne arbeiten und sicher auf Platz 3 seiner Klasse ins Ziel fahren.

In der Tageswertung erreichte Marvin den 2. Platz, was letztendlich den Titel zum “Norddeutschen Vizemeister 2009“ brachte.

In der ersten Saison, mit ein bischen World Formular Erfahrung, gleich auf den 2. Platz in des NAKC bei den ICA Junioren zu fahren, ist eine tolle Leistung!

Mach weiter so Marvin!

Winfried Appel/ Biggi Lewczuk

 

Dienstag, 11. August 2009, 15:09 Uhr

6. Lauf zur NAKC in Faßberg

Ic/A 100/ KF2/ 2T Open/ Fun

Bei bestem Wetter und bester Verpflegung von Rosi (Oma von Marvin Gnadt) stand uns ein tolles Wochenende bevor.

Leider hatten wir nur 6 Starter in unserer Klasse (Mädels und Jungs, wo seid ihr?), aber trotzdem hatten alle viel Spaß und gaben alles.

Im Zeittraining wechselte die Führung zwischen den Ic/A Fahrern Sina Marlen Appel und Tim Schröder ständig und am Ende konnte Tim knapp die Pole Position behaupten, Platz 2 für Sina, Platz 3 für Bennet Ivens und Helge Andreas Lierke belegte den 6. Platz.

[image] Sina musste vom Startplatz 2 außen starten und konnte vor der ersten Kurve nicht an Tim vorbei kommen, sie zog nach innen und Bennet ließ Sina fair einscheren. Nun konnten sich Tim und Sina vom Rest des Feldes absetzten. Tim stand ständig unter Druck und konnte das erste Überholmanöver von Sina noch abwehren, dass zweite folgte an gleicher Stelle und Tim musste sich geschlagen geben. Sina konnte sich jetzt mit einigen schnellen Runden absetzen und das Rennen mit 5 sec. Vorsprung vor Tim gewinnen. Bennet Ivens konnte in seiner Klasse X30 wieder einen ungefährdeten Sieg nach Hause fahren und lag im Gesamtfeld auf Platz 3, Helge fiel aus technischen Gründen in Rund 14 aus und wurde wegen der 75%- Regelung nicht gewertet.

[image] Das zweite Rennen begann wie das Erste, nur diesmal hatte Sina die Pole und konnte trotz harter Attacke von Tim Platz 1 behaupten. Da es oft ein paar Runden dauert bis Sina in den Rhythmus kommt, hat sie sich ein bisschen breit gemacht und so ein Überholen von Tim verhindert. Tim versuchte in den ersten Runden sein Material voll auszureizen um an Sina dranzubleiben, aber leider platzte in Rund 3 sein Motor und er musste sein Kart von der Strecken schieben. Schade es währe bestimmt ein spannendes Rennen geworden, so konnte Sina jetzt in Ruhe den zweiten Sieg und somit den Tagessieg nach Hause fahren. Bennet konnte auch sein zweites Rennen souverän mit fast 7 sec. Vorsprung gewinnen und ist somit in seiner Klasse X30 bis jetzt ungeschlagen, im Gesamtfeld belegte er den 2. Platz mit 14 sec. Rückstand auf Sina. Helge hat schon beim Start technische Probleme und wurde wie Tim wegen der 75%- Regelung nicht gewertet.

Winfried Appel


World Formula

Endlich…nach sechs Wochen Pause wieder der gewohnte Lärm und die Hektik um sich herum. Das erste Rennen nach der Pause wurde vom MTC Faßberg ausgerichtet. Das ganze Wochenende über hatten wir gutes Wetter, mit einzelnen Regentropfen. Am Samstag war freies Fahren der Kartklassen, wie auch für die mit im Programm stehenden Minibikern. Der Tag lief doch eher ruhig ab und so wurde dann noch in dem einen oder anderem Zelt am Abend in netter Runde gegrillt…

Am Sonntag ging es gegen 8:00 Uhr mit den letzten Vorbereitungen los, da es um 10:55 den Start zum Qualyfing gab. Nach 10 Minuten freies Fahren stand das Ergebnis fest. Platz 2 Normen Brüggmann, 3. Marc Wilkening, 6. Timo Wickboldt, 8. Saskia Müller, 9. Lukas G. Thiele, 10. Fabian Papst, 12. Patrick Wickboldt, 13. Valentin Jenker, 14. Maira Müller und auf Platz 15 Bryan Adamski.

So wurde nach einer längeren Mittagspause ins Rennen gegangen. Um 13:41 Uhr hieß es für 14 Fahrer und 2 Fahrerinnen Start frei. Es gab viele Zweikämpfe das gesamte Rennen über und die ein oder andere überraschende Aufholjagd. Viele der RSG Fahrer konnten ihre Plätze nach vorne hin verbessern, so kam es zu folgender Ziel einfahrt:
Marc Wilkening 2., Norman Brüggmann 3., Saskia Müller auf Platz 6, gefolgt von Timo Wickboldt, Lukas G. Thiele wurde 9., vor Patrick Wickboldt, Fabian Papst 12, dahinter Maira Müller mit Bryan Adamski und Platz 16 ging an Valentin Jenker.

Mit diesem Ergebnis wartete man nun auf das zweite Rennen, wobei in der Zwischenzeit die eine oder andere dunkle Wolke am Himmel über die Bahn flog. Aber es blieb trocken!

Das zweite Rennen ging ebenfalls sehr spannend zu, sei es durch unerwartete Überhol- und Aufholmanöver oder einfach nur einzelne Zweikämpfe unter den Fahrern um die bessere Position.

Nach 20 Runden überquerte Norman Brüggmann auf Platz 2 als erster RSG Fahrer die Ziellinie, dahinter folgten Marc Wilkening auf 4, Saskia Müller auf 6, Timo Wickboldt mit dem 7. Platz, gefolgt von Lukas G. Thiele. Platz 11 ging an Fabian Papst, vor Valentin Jenker auf Platz 12, Platz 14 belegte Patrick Wickboldt, Platz 15 Maira Müller und Platz 16 ging an Bryan Adamski.

Damit war das erste Rennen der zweiten Saisonhälfte beendet
.
Die Siegerehrung besaß ein Highlight für sich. Allen Damen der NAKC-Serie wurde ein Blumenstrauß überreicht . Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal dafür bedanken.

Das nächste Rennen wird am 6. September auf dem Heidbergring in Geesthacht ausgetragen.

Saskia Müller

 

Mittwoch, 17. Juni 2009, 09:54 Uhr

5. Lauf zum NAKC in Templin

Am 13. und 14. Juni war es wieder soweit, es ging diesmal auf die sehr schöne Rennstrecke in Templin. Die RSG-Hamburg reiste mit insgesamt 14 Fahren an.

Ic/A 100/ KF2/ 2T Open/ Fun

Bereits am Samstag wurde kräftig trainiert, das Wetter spielte mit, und es konnten zahlreiche Testfahrten auf der sehr anspruchsvollen Strecke gemacht werden.

Florian Lierke legte in den freien Trainings einen sehr hohen Speed an den Tag, Sein Mach1 Chassi harmonierte sehr gut mit der Bahn in Templin. Im Zeittraining bremste ihn dann leider ein Kabelbruch aus. Trotzdem wurde es noch ein 3. Startplatz. Im Rennen fuhr er konstant und belegte die Plätze 2 und 3. Für die Klassenwertung bedeutete dass den Gesamtsieg.

Helge Lierke befindet sich noch in der Lernphase, er konnte sich aber übers gesamte Wochenende steigern. Im Zeittraining belegte er insgesamt den 8 Platz und den 2. Platz in der Klasse Ic/A 100. Das 1. Rennen beendete er auf dem 3. Platz in der Klasse Ic/A 100, im 2. Rennen fiel er leider einer Kollision zum Opfer.

Bennet Ivens gewann souverän die Klasse 2T Open, mit der maximal Punktzahl von 200 Punkten reist er zum nächsten Rennen nach Fassberg. 10 Rennen- 10 Siege.

Tim Schröder nutzte den Samstag ebenfalls zu ausgiebigen Motoren und Vergaser Tests. Abends war man im Team im Hinblick auf die gewonnenen Erkenntnisse voller Zuversicht. Der Sonntag gestaltete sich dann auch ganz ordentlich: P2 im Quali, P1 im 1. Rennen und P2 im zweiten Rennen ( Jeweils P1 in der Ic/A 100 in Quali, Rennen 1 & 2 ). Zusammengefasst bedeutete dies den Klassensieg.

Abgerundet wurde der Tag von einer sehr schönen Siegerehrung, es gab viele Pokale und natürlich durfte die in Templin obligatorische Sektdusche nicht Fehlen.

Abschließend noch ein Lob an den Veranstalter der MSG Eberswalde, Sie haben eine sehr schöne Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Tim Schröder

World Formula

Bei gutem Wetter hieß es für den Norden bis tief in in den Osten, zu der Veranstaltung des MSG Eberswalde, anzureisen. Samstag war freies fahren in den einzelnen Klassen um die Karts perfekt abzustimmen. Am Abend gab es noch eine große Grillrunde und so ging der Abend entspannend zur Neige.

Auch am Sonntag verließ uns der Sonnengott nicht ,wir mussten keine Regenwolke fürchten.

Nach zwei freien Trainingssitzungen ging es dann um 11:15 Uhr für die Fahrer der Klasse World Formula ins Zeittraining, das die Fahrer hervorragend meisterten. Die Startaufstellung der RSG- Fahrer, für das erste Rennen viel wie folg aus:
2. Mark Wilkenening, 3. Saskia Müller, 4. Norman Brüggmann, 6. Maira Müller, 7. Timo Wickboldt, 8. Lukas G. Thiele, 9. Patrick Wickboldt, 10. Bryan Adamski.

Es folgte ein spannendes Rennen, um 13:20 fiel der Startschuss. Schon vor der ersten Kurve kamen neue Innovationen ins Starterfeld. So wurde die erste Startreihe auf drei Fahrer erweitert und die dritte auf einen Fahrer verkleinert. Nach 18 Runden fuhren die RSG Fahrer in einer (fast) einheitlichen Kette durchs Ziel:
2. Marc Wilkening, 4. Norman Brüggmann, 5. Maira Müller, 6. Lukas G. Thiele, 7. Saskia Müller, 8. Patrick Wickboldt, 9. Bryan Adamski, 13. Timo Wickboldt.

Da die Fahrer nun doch sehr vermischt standen wurde auch das zweite Rennen wieder mit Spannung gefüllt.
Der Start klappte einwandfrei und es gab faire, aber harte Kämpfe an der Spitze. Viele Fahrer konnten sich nach vorne hin verbessern, und so landete Saskia Müller auf Platz 3, Marc Wilkening auf 4, Norman Brüggmann belegte Platz 5, 6. wurde Timo Wickboldt, 7. Bryan Adamski, 8. Maira Müller, 10. Patrick Wickboldt und 11. Lukas G. Thiele.

Mit guten Ergebnissen und einem Warmen Sommer vor Augen heisst es nun: sechs Wochen Sommerpause…

Saskia Müller

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